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11.November, 2014

„Was im Leben wirklich zählt“ – Livestream vom Kongress in Bregenz

von |11. November, 2014|Gesellschaft|0 Kommentare

Im Juli habe ich bereits von einem außergewöhnlichen Kongresskonzept berichtet, das in Spanien seinen Ursprung hat und nun seine Premiere in Österreich feiert. Am 13. November findet im Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus zwischen 9h30 und 17h30 der erste Kongress „Was im Leben wirklich zählt“ im deutschsprachigen Raum statt. Die schlechte Nachricht: Die 1.700 zur Verfügung stehenden Plätze sind bereits ausgebucht. Die gute Nachricht: Sie können die Veranstaltung via Livestream mitverfolgen.

Worum geht es? Persönlichkeiten erzählen ihre Geschichte, wie sie ihr Leben bewältigt haben, durch Krisen gegangen sind und daraus wieder rausgefunden oder Hürden überwunden haben. Danach stehen die Personen dem Publikum für Fragen zur Verfügung.

In Bregenz wird der Spanier Pablo Pineda zu Gast sein. Er ist der erste Europäer mit Down-Syndrom, der einen Universitätsabschluss erworben hat und Lehrer geworden ist. Pineda ist zudem Schauspieler und hält Vorträge, in denen er für Inklusion eintritt. In Erwin Wagenhofers Film Alphabet erzählt Pineda von seinem Lebenskonzept: „Für mich gibt es zwei Konzepte: Das Konzept der Angst und das Konzept der Liebe. Und wenn wir bis jetzt mit dem Konzept der Angst gelebt haben, wird es Zeit, dieses zu verlassen.“

Am Kongress vortragen wird auch Jennifer Teege. Sie erfuhr erst im Alter von 38 Jahren, dass ihr Großvater der KZ-Kommandant und Massenmörder Amon Göth war. Göth wurde durch Steven Spielbergs Film Schindlers Liste bekannt. Teege hat ihre Geschichte im Buch Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen aufgeschrieben. Sie erzählt in Bregenz, wie sie das Trauma ihrer Familiengeschichte bewältigen konnte.

Der genaue Ablauf ist auf der Kongresswebsite zu finden: https://www.loquedeverdadimporta.org/de/kongress/osterreich-2014/

Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“

2.Oktober, 2014

Islamgesetz – Chance gegen Radikalisierung nutzen!

von |2. Oktober, 2014|Gesellschaft|2 Kommentare

„Ihr solltet euren Brüdern der Hamas applaudieren, wenn sie Raketen abschießen und das Leben (der Israelis, HW) in eine lebendige Hölle verwandeln“, das predigte im Sommer ein Wiener Imam. Adnan Ibrahim, Imam in der Al-Shura-Moschee in Wien-Leopoldstadt, ruft auch schon gerne einmal zum „Heiligen Krieg“ auf, und der Hamas-Terror ist für ihn der „wahre Jihad“. Soweit so schlecht.

Dieser Prediger repräsentiert nicht die Mehrheit der MuslimInnen in Österreich. Aber er ist ein Teil davon. Ich habe auf diesem Blog schon mehrfach auf problematische Vorgänge in Österreich hingewiesen (Religionsunterricht – und die Rolle des Staates!). Ein besonders krasser Fall war ein Schulbuch für den islamischen Religionsunterricht, in dem ausgerechnet Anas Schakfeh, damals Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, für einen Text und ein Bild verantwortlich zeichnet, in dem religiöse „Märtyrer“ heroisiert werden. Das ist ganz sicher kein Lesestoff für Kinder!

Nach über 100 Jahren ist eine Neufassung des Islamgesetzes zu begrüßen, auch wenn es derzeit eine tendenziell islamfeindliche Stimmung in unserem Land gibt, die einer – insbesondere von der FPÖ geschürten – inakzeptablen Xenophobie zuzurechnen ist. Jedoch: Das Recht auf einen muslimischen Religionsunterricht, muslimische Seelsorge beim Militär, in Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen gehören geregelt.

Die Schaffung eines islamisch-theologischen Studiums an der Uni Wien hat gerade in Bezug auf die Ausbildung künftiger Imame große Bedeutung. In Österreich gibt es derzeit rund 570.000 Muslime, das sind etwa 6,8 Prozent der Bevölkerung, in Wien (12,5) und Vorarlberg (11,5) ist der Anteil mit Abstand am höchsten. Neben den Konfessionslosen sind sie die am stärksten wachsende Gruppe im „religiösen“ Segment.

Das neue Islamgesetz untersagt eine Finanzierung aus dem Ausland. Davon betroffen sind auch Imame, die im Rahmen ihres türkischen Dienstverhältnisses in Österreich tätig sind. Laut Regierung werden etwa 65 der derzeit rund 300 Imame in Österreich von der Türkei bezahlt.

Geklärt werden sollte mit diesem Gesetz auch, wer die Vertretung der Muslime ist: Derzeit gibt es zwei anerkannte islamische Glaubensgesellschaften: Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) und die Islamische Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich (Alevi). Erstere erhebt den Alleinvertretungsanspruch. Ihr Präsident Fuat Sanac stammt aus der umstrittenen von der Türkei aus gelenkten Gruppe „Milli Görüs“, was soviel bedeutet wie „nationale Sicht“. Welche „Nation“ gemeint ist, dürfte evident sein.

Aus meiner Sicht ist klar: Die Zeit des Alleinvertretungsanspruchs der IGGiÖ ist vorbei und im vorliegenden Gesetzesentwurf fehlt ein Passus, wonach der Religionsunterricht nicht im Widerspruch zu den Zielen der staatsbürgerlichen Erziehung stehen darf.

30.August, 2014

Ein Rebell aus Vorarlberg: Franz Michael Felder

von |30. August, 2014|Gesellschaft|1 Kommentar

Häufig wird man als Politiker gefragt, wer denn das Vorbild sei. Wenn ich auf diese Frage eine Antwort gebe, dann ist für mich die Person klar: Franz Michael Felder (1839-1869). Er war Bauer im hinteren Bregenzerwald, Schriftsteller, politischer Aktivist und Sozialreformer. Der Absolvent einer zweiklassigen Volksschule war schon zu Lebzeiten international angesehener Dichter, gründete mit seinem Schwager Kaspar Moosbrugger die sozialdemokratisch ausgerichtete „Vorarlbergische Partei der Gleichberechtigung“, gründete einen Käsehandlungsverein und bekämpfte das Handelsmonopol der berüchtigten Käsgrafen, verbesserte die Situation der Bauern durch die Gründung einer Viehversicherung usw.

Er hat in den letzten eineinhalb Jahrhunderten die Menschen in Vorarlberg bewegt. Immer wieder kam es zu heftigen Diskussionen. Von den Konservativen im Land wurde er angefeindet, rücksichtslos und fanatisch bekämpft. Inzwischen – Ironie der Geschichte – beruft sich ausgerechnet die Landes-ÖVP auf den Revolutionär. Kurt Greussing hat in der Zeitschrift „Kultur“ dazu das Wesentliche gesagt. Sein Resümee: „Es ist schwierig, sich gegen gute Freunde zu wehren – vor allem, wenn man verstorben ist. Dieses Problem hat Franz Michael Felder. Sein neuester guter Freund ist Landeshauptmann Markus Wallner.“ Der Artikel hier als Download: < file name="Greussing-Felder-Ausstellung-KULTUR-Sept-2014" >

Vor langer Zeit habe übrigens auch ich einen Aufsatz über diesen wohl bedeutendsten Vorarlberger geschrieben: „”Lieber mit Hindernissen Jahre kämpfen und dann…” – Reformansätze im Bregenzerwald zur Zeit Franz Michael Felders (1839-1869)“

Im Landesmuseum in Bregenz ist zudem noch bis zum 16. November 2014 eine sehenswerte Ausstellung zu sehen.

30.Juli, 2014

Was im Leben wirklich zählt?

von |30. Juli, 2014|Gesellschaft|1 Kommentar

Was zählt im Leben wirklich? Eine philosophische oder gar religiöse Frage, auf die es keine verbindliche Antwort gibt? Glaube ich nicht! In Spanien gibt es seit dem Jahr 2007 eine von Maria Franco entwickelte Kongressform, die durchaus Antworten zu geben vermag. Ausgangspunkt war das Testament des an Krebs verstorbenen amerikanischen Milliardärs Nicholas C. Forstmann (1947–2001), der für seine Familie in einem Buch mit dem Titel „What really matters“ das zu Papier gebracht hat, was für ihn schlussendlich im Leben wirklich gezählt hat. Franco hat daraus ein Kongress-Konzept entwickelt, um jungen Menschen proaktiv die wirklich wichtigen Werte im Leben zu vermitteln.

Das Konzept ist einfach und überzeugend: Beeindruckende Persönlichkeiten erzählen aus ihrem Leben, keine Belehrungen, kein vorgegebenes Fazit. Einfach ganz persönliche Geschichten. Aber es sind natürlich großartige Geschichten von Lebensbewältigung und Mut, von Solidarität und Menschlichkeit, vom Glauben an sich und die Kraft der Liebe.

Inzwischen werden in Spanien jährlich acht Kongresse vor tausenden Schülern und Studenten realisiert. Seit 2013 sind Ecuador und Mexiko im Programm, 2014 starten Portugal, Lissabon und im November Österreich mit einem von Simone Fürnschuß-Hofer und ihren MitarbeiterInnen organisierten Initialkongress im Vierländereck am Bodensee.

Ich möchte schon jetzt auf eine Veranstaltung im Herbst hinweisen, hier gibt es nähere Infos: „Was im Leben wirklich zählt.“

• Ort: Festspiel- und Kongresshaus Bregenz

• Zeit: 13. November

Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“

10.November, 2013

No woman, no drive in Saudi-Arabien!

von |10. November, 2013|Gesellschaft|1 Kommentar

Kürzlich haben die saudi-arabischen Behörden bekanntlich 14 Frauen festgenommen, die im islamischen Königreich verbotenerweise ein Fahrzeug gesteuert haben. Diese mutigen Frauen waren einem Aufruf der Kampagne „Women2Drive“ gefolgt, um gegen das in Saudi-Arabien geltende Fahrverbot für Frauen mobil zu machen. Der Komiker Hisham Fageeh unterstützte mit diesem satirischen Video die Protestaktion. Bob Marley hätte wohl seine Freude gehabt!

In der konservativen Saudi-Monarchie ist der Wahhabismus die Staatsreligion, das Sagen hat der besonders dogmatische Klerus. An eines möchte ich bei dieser Gelegenheit erinnern: Österreich sponsert saudische Fundis! Noch Fragen?

5.September, 2013

Benefizspiel heute in Feldkirch!

von |5. September, 2013|Gesellschaft|1 Kommentar

Da bin ich heute Abend gerne mit dabei: Der FC Tosters 99 veranstaltet im Feldkircher Waldbadstadion ein Benefizspiel zugunsten des Projekts Siebenbürgen und des Netzes für Kinder in Vorarlberg. Nach dem Spiel eines Prominententeams spielt der SC Rheindorf Altach gegen eine Feldkirch-Auswahl. Nähere Infos gibt es auf der Internetseite des FC Tosters 99. Der Erfolg der heutigen Veranstaltung hängt natürlich ausschließlich von der Anzahl der Besucher ab. Also hinkommen!

Zeitlicher Ablauf:

Spiel der Prominententeams: Donnerstag, 05.09.2013 um 17:15 im Waldstadion Feldkirch

Spielbeginn SC Rheindorf Altach gegen Feldkirch-Auswahl: 18:30

Anschließend Live-Musik mit Manuel Zelzer ab 20:30

Über die tollen Projekte des FC Tosters 99 habe ich früher schon berichtet („Der schwarze Löwe“ in Vorarlberg!). Sie beweisen, dass Fußball beim Thema Integration eine wichtige Rolle spielen kann. Der FC Tosters 99 ist ein Hobby-Fußballverein und versucht über den Sport junge Asylwerber zu fördern. Jeder junge Asylwerber bekommt einen persönlichen Betreuer mit dem Ziel, die Integration in den Verein, aber auch in die Gesellschaft zu unterstützen. Wesentlicher Teil dieser Unterstützung ist dabei das Thema Bildung (etwa durch Nachhilfe). So wird es den Jugendlichen ermöglicht, im Dorf ihre eigene Rolle zu finden. Durch die Teilnahme an Fußballspielen oder Veranstaltungen sollen die jungen Asylwerber – wie es in der Projektbeschreibung heißt – der Gesellschaft näher gebracht werden und Aufmerksamkeit erregen. Ziel ist es, die Jugendlichen vom Eintritt in den Verein, über die Integration im Verein und der Gesellschaft, bis hin zum Hauptschulabschluss und der Findung einer Lehrstelle zu begleiten. Das Projekt möchte das Bewusstsein schaffen, dass Integration nur funktioniert, wenn beide Seiten mitmachen.“

Davor bin ich übrigens wieder auf der Dornbirner Messe. Unser Grüne Messestand ist im Außenbereich in der Mohrenallee (gegenüber dem Mohrenbräu-Zelt und dort, wo viele grüne Luftballons zu finden sind).

10.Dezember, 2012

Will die FPÖ rassistische und Gewalt verherrlichende Texte subventionieren?

von |10. Dezember, 2012|Gesellschaft|1 Kommentar

Die FPÖ sieht sich als Verteidiger der „Freiheit der Kunst“ und fühlt sich an die „linksfaschistische DDR“ erinnert.

Warum? Grund ist die Absage eines Konzerts der einschlägigen Band „Die Hinichen“ durch die Wiener Gemeindeverantwortlichen, die Absage des Konzerts riecht für FPÖ-Klubobmann Gudenus „stark nach Amtsmissbrauch“ („Kontroverse um “Die Hinichen”“).

Songs der rechten Truppe lauten etwa „Sturm aufs Frauenhaus“, „Die Fotze meiner Frau“, „Die Hure aus dem Gemeindebau“, „Kerzlschlicker“ oder „Neger am Mittelmeer“. Ein paar Textstellen aus den Songs der „Hinichen“ gefällig?

• „Und gibt´s amoi an Wickel, /in’s Frauenhaus sie türmt, /doch wir san a ned deppert, /die Hüttn, die wird gstürmt.“

• „Wir mischen auf im Frauenhaus,/ yippie, yippie, yeah,/ wir peitschen die Emanzen aus,/ yippie, yippie, yeah,/ wir treiben die Lesben vor uns her, …“

• „Die Fotzen ja die ghörn verdroschen,/ yippie, yippie, yeah,/ zuerst auf’s Aug’ und dann in´d Goschn …“

• „Und kriegt sie ihre Floschn,/ in’s Frauenhaus sie rennt,/ i sag´ seids ja net deppert,/ die Hüttn wird niederbrennt.“

Es wird einem übel. Mehr zum Thema gibt es auf „Stoppt die Rechten“ („Die rechten Sprachdeuter: Freiheit der Kunst und die FPÖ“).

Mit einer Einschränkung von „Freiheit der Kunst“ oder gar „Zensur wie in der Ära Metternich“ hat es rein gar nichts zu tun, wenn unser Wiener Kultursprecher Klaus Werner-Lobo zurecht darauf hinweist, dass Formationen, welche „sexistische, rassistische, gewalttätige Inhalte verbreiten“, nicht mehr eingeladen werden, vor allem nicht in subventionierte Institutionen.

Und noch ein Text von Corinna Milborn als Lesetipp zum Schluss: „An die Verteidiger der Hinichen“

Sie fragt ganz einfach: „Seit wann ist es Zensur, keine Subvention zu bekommen? “ Sowie: Sind Texte akzeptabel, in denen „explizite Aufrufe, Frauen zu schlagen und danach das Frauenhaus, in das sie flüchten, anzuzünden“, stehen?

Die FPÖ stellt sich selbst wieder einmal außerhalb eines akzeptablen gesellschaftlichen Rahmens!

3.Dezember, 2012

Rolf Holub zu Korruption in Österreich!

von |3. Dezember, 2012|Gesellschaft|1 Kommentar

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg und derzeitige Präsident des deutschen Bundesrates Winfried Kretschmann hat einmal sinngemäß gemeint, Politik müsse keinen Spaß machen, sondern Sinn.

Ich widerspreche dem ersten Grünen Ministerpräsidenten natürlich nicht, aber unser Grüner Spitzenkandidat bei den Landtagswahlen in Kärnten und Chef-Skandalaufdecker Rolf Holub hat gestern auf dem Grünen Bundeskongress bewiesen, dass man Spaß und Sinn verbinden kann. Viel Vergnügen beim Ansehen seiner Rede!

8.Oktober, 2012

Harald Dobernig: Fremdschämen? Nein: Abwählen!

von |8. Oktober, 2012|Gesellschaft|2 Kommentare

Radio Kärnten hilft dem nicht nur wegen der Korruptionsaffäre, sondern jetzt auch wegen seines „Slowenen sind keine echten Kärntner“-Sagers österreichweit in Verruf geratenen Kärntner Landesrat Harald Dobernig vom FPÖ-Ableger FPK auf der Suche nach einer Frau: „Er ist einer der bekanntesten Männer, die es in Kärnten gibt und auf der Suche nach einer Frau: unser Landesrat Harald Dobernig!“ Und nein, das ist kein Fake. Das ist wirklich echt. Auch wenn Sie es nicht glauben.

Kostprobe gefällig? „Ich bin absolut nicht wählerisch. Eine Unkomplizierte muss sie sein. Probleme habe ich so genug! Sie kocht und ich esse.“ „Fremdschämen“?

„Fremdschämen“? Nein: Abwählen!

Die Initiative Minderheiten startet jetzt eine Unterschriftenaktion für den Rücktritt von Landesrat Harald Dobernig!

Der Kärntner Landtagsabgeordnete der FPK Harald Dobernig ist mit seinen Aussagen, wonach die Kärntner Slowenen keine richtigen Kärntner und die Ortstafellösung und die Forderungen der Kärntner Slowenen eine „Einstiegsdroge“ seien, rücktrittsreif.

Hier unterzeichnen!

7.September, 2012

Die schrecklichen Erlebnisse der Ursula Stenzel!

von |7. September, 2012|Gesellschaft|1 Kommentar

Die Zeiten sind furchtbar. Nur eine Bastion steht in dieser Strumflut felsenfest: die ÖVP. Bei ihr weiß man halt, wo und wofür sie steht. Nein, natürlich nicht in der Bildungsfrage, wo Landeshauptmann Günther Platter für die Gesamtschule ist („Ich halte es für falsch, dass derzeit bereits Zehnjährige eine Grundsatzentscheidung treffen müssen.“) und der derzeit noch im Amt befindliche Parteiobmann Michael Spindelegger dagegen („Ich bleibe dabei, die Neue Mittelschule kommt, das Gymnasium bleibt!“).

Was man aber weiß, ist, wo man hingehört. Sympathieträgerin Ursula Stenzel beispielsweise erzählt im Fernsehen völlig unbekümmert von einer schrecklichen Erfahrung. Sie wurde in einem Hotel doch tatsächlich nicht standesgemäß in der „Belle etage“ einquartiert: „Es war grauenhaft … Sie können sich nicht vorstellen, wie schnell ich wieder draußen war und dann in einem Luxushotel mich eingecheckt habe, umgehend, hähähähä.“ Das geschah – wie sie zugibt -natürlich auf Staatskosten, aber das ist gerechtfertigt, so Stenzel: „Wenn man so schwer arbeitet, darf man nicht so untergebracht werden wie als armer Flüchtling, irgendwo, der ohne Pass reist, hähähähä.“

Noch Worte?